Betrieblicher Brandschutz oft vernachlässigt

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Der betriebliche Brandschutz ist nicht nur eine wichtige Aufgabe, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Dennoch gehen Unternehmen viel zu leichtfertig damit um. Im wahrsten Sinn des Wortes ein Spiel mit dem Feuer!

Jeder Betrieb, der auch nur einen einzigen Arbeitnehmer beschäftigt, muss bereits Feuerlöscher in ausreichender Anzahl bereithalten. Umso anspruchsvoller sind die Anforderungen an den Brandschutz, wenn die Betriebe entsprechend größer und die Arbeitsprozesse demzufolge komplexer sind.


Die Geschäftsleitung haftet

so oder so - in jedem Fall ist die Geschäftsleitung dafür verantwortlich, dass alle geforderten Brandschutz-Maßnahmen vorgenommen werden. Der bvbf Bundesverband Brandschutz Fachbetriebe e.V weist darauf hin, dass trotz aller technischen Vorkehrungen der Mensch ausschlaggebend bleibt. Mehr als die Hälfte aller Brände wird durch Fahrlässigkeit der Mitarbeiter oder durch Fehlverhalten am Arbeitsplatz wie unerlaubtes Rauchen verursacht. Es kommt also vor allem darauf an, Kenntnisse zu vermitteln und so auf das Bewusstsein für den vorbeugenden Brandschutz zu schärfen.


Mitarbeiter einbeziehen

Bei größeren Betrieben liegt ein Schwerpunkt des Brandschutzes im baulich-technischen Bereich. Dazu zählen Flucht- und Rettungswege, die vorschriftsmäßig anzulegen und zu beschriften sind. Das Gleiche gilt für das Ausrüsten mit geeigneten Feuerlöschern. Neben einem qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb sollten hierbei auch die Mitarbeiter, insbesondere Brandschutzbeauftragte, einbezogen werden. Eine solche Beteiligung der Mitarbeiter stärkt die Mitverantwortung des Einzelnen und führt zu Verbesserungsvorschlägen, die sich oft als besonders wertvoll erweisen. Denn die Kollegen vor Ort kennen die Betriebsabläufe am besten. Und sie sind es auch, die im Ernstfall zur Selbsthilfe die Löschgeräte wie Feuerlöscher oder spezielle Wandhydraten betätigen müssen. Das setzt allerdings voraus, dass sie deren Handhabung sicher beherrschen.


Mitarbeiter wünschen Brandschutz-Übungen

Wie gering die Brandschutz-Kenntnisse in deutschen Unternehmen sind, enthüllt eine Studie des bvbf Bundesverband Brandschutz-Fachbetriebe e.V.: So haben 69 Prozent der Befragten noch nie an einer Brandschutzübung teilgenommen und wissen kaum, wie mit einem Feuerlöscher umzugehen ist. Unter den weiblichen Mitarbeitern waren es sogar 80 Prozent. Der positive Befung: Mehr als die Hälfte der Befragten wünschen sich ausdrücklich Brandschutz-Übungen im eigenen Betrieb. Eine gute Gelegenheit dazu bietet die vorgeschriebene sachkundige Prüfung und Instandhaltung der Feuerlöscheinrichtungen, die regelmäßige durch einen qualifizierten Brandschutz-Fachbetrieb erfolgen muss. Der kompetente Brandschutz-Fachbetrieb ist daher auch der ideale Partner für Brandschutzübungen, die am besten in den Betrieben vor Ort durchgeführt werden sollten.


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