Brandursachenstatistik des IFS 2006

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Regelmäßig werden im Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer Statistiken zu den untersuchten Schadenfällen erstellt.

Im Jahre 2006 wurden 667 Brandschäden hinsichtlich ihrer Ursache untersucht. Die Auswahl der untersuchten Schäden liegt in der Verantwortung der Auftraggeber. Sie ist deshalb sicher nicht repräsentativ.

Die meisten der untersuchten Schäden hatten eine elektrotechnische Ursache. 31% der Fälle wurden in diese Kategorie eingeordnet. Menschliches Fehlverhalten spielt hinsichtlich der Anzahl der Schäden die zweitgrößte Rolle. 24% der Fälle wurden auf diese Weise verursacht. Aber auch Brandstiftungen sind sehr häufig als Ursache zu nennen. Immerhin gehen 11% der Fälle auf das Konto "vorsätzliche Brandstiftung".

Welche Konsequenzen sind für die Schadenverhütung zu ziehen?

1. Die Sicherheit von Elektrogeräten muss weiter verbessert werden - keine leichte Aufgabe im Zeitalter billiger Importe.

2. Durch Aufklärung und Schulung muss versucht werden, menschliche Verhaltensweisen in Bezug auf den Brandschutz positiv zu verändern.

3. Auch Brandstiftungen muß gezielt vorgebeugt werden, etwa durch Zutrittskontrollen. Die offene Lagerung brennbarer Stoffe wird manchmal als Einladung zur Brandstiftung verstanden - sie muss vermieden werden.

Brandursachenstatistik des IFS 2006

Vierteljährlich gibt das IFS den IFS-Report heraus. Neben dem Printmedium gibt es auch eine online-Ausgabe. Die Ausgabe 1/2007 steht aktuell im Netz. Ältere Ausgaben sind unter dem Menüpunkt "Informationsangebote / IFS Report" abrufbar.

© 2007 IFS Kiel

Letztes Update: 14.03.2007

Siehe: IFS - Kiel

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